Für Entscheider gemacht

Praxisnahe Lösungen

Modular & skalierbar

Zeitsparende Umsetzung

Persönliche Beratung

Zukunft denken – mit einem Klick.

    Ein Satz aus einem Papier, der mir nicht mehr aus dem Kopf ging

    Vor einigen Wochen bin ich über ein aktuelles Papier zur europäischen KI-Lage gestolpert. Darin wird ein Mechanismus beschrieben, den ich sofort auf meine Kundengespräche übertragen konnte: Wer bei der Einführung neuer Technologie langsamer ist, wächst langsamer. Wer langsamer wächst, hat weniger Spielraum für Investitionen. Die Autoren nennen das einen Teufelskreis.

    Übersetzt auf einen Betrieb mit 20 bis 250 Mitarbeitenden heißt das schlicht: Wer später anfängt, hat es später schwerer aufzuholen. Das deckt sich mit dem, was ich in Gesprächen mit Geschäftsführern und Inhabern immer wieder höre. Nicht die Frage „Sollen wir das machen?“, sondern das Gefühl, den eigenen Betrieb zum ersten Mal seit 30 Jahren nicht mehr ganz sicher steuern zu können.

    Die gute Nachricht: Der Ausstieg aus diesem Kreislauf braucht keine große Transformation. Er braucht eine saubere Reihenfolge. Genau die möchte ich hier durchgehen.

    💡 Erster Schritt: Eine ehrliche Standortbestimmung

    Bevor irgendetwas eingeführt wird, muss ein Betrieb wissen, wo er heute wirklich steht. Nicht, was der Wettbewerber macht. Nicht, was in einem Fachartikel als Trend beschrieben wird. Sondern: Was läuft im eigenen Haus bereits gut? Wo gibt es Lücken? Wo ist der Erklärungsbedarf so groß, dass niemand im Team den ersten Schritt wagt?

    Ich nenne das eine KI-Reifegrad-Standortbestimmung. Sie ist der Ausgangspunkt jeder ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema, und sie funktioniert nur, wenn sie ehrlich ist. Kein Betrieb muss bei null anfangen, aber jeder muss wissen, wo sein eigenes Null tatsächlich liegt.

    Zweiter Schritt: Anwendungsfälle aus der eigenen Branche prüfen

    Hier erlebe ich den größten Fehler in der Praxis. Generische Tipps aus dem Internet oder von großen Beratungen helfen einem Maschinenbauer wenig, wenn sie eigentlich für einen Onlinehändler geschrieben wurden. Ein MedTech-Betrieb hat andere Anwendungsfälle als ein Druckdienstleister, ein Textilunternehmen andere als ein B2B-Dienstleister.

    Warum das kein Detail ist

    Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Industrie und habe in mehr als 25 Branchen Einblick gehabt. Diese Erfahrung zeigt mir immer wieder: Die Prüfung muss branchenspezifisch sein, sonst verpufft sie. Deshalb habe ich mit der Container-Modul-Architektur ein Framework entwickelt, das über 25 Branchen hinweg differenziert, statt alles über einen Kamm zu scheren.

    Dritter Schritt: Priorisieren statt sammeln

    Das europäische Papier warnt an einer Stelle davor, Souveränität mit „möglichst viel selbst machen“ zu verwechseln. Für einzelne Betriebe gilt etwas Ähnliches: Nicht jede mögliche Anwendung lohnt sich zuerst.

    Ich sehe oft lange Listen mit Ideen, die aus einem Workshop oder einer Konferenz mitgebracht wurden. Listen sind kein Plan. Es zählt, welche drei bis fünf Anwendungen den größten Hebel haben, und genau diese Priorisierung ist der Schritt, den die meisten Betriebe allein am schwersten hinbekommen. Nicht, weil ihnen die Idee fehlt, sondern weil ihnen der methodische Abstand fehlt, um die eigene Idee objektiv zu bewerten.

    ✅ Vierter Schritt: Compliance von Anfang an mitdenken

    EU-AI-Act und DSGVO sind für mich keine Randnotiz, die man später klärt. Wer Compliance nachträglich anhängt, verliert Zeit und häufig auch Vertrauen bei den eigenen Leuten, die zu Recht fragen, ob das alles rechtlich sauber ist.

    Deshalb gehört eine EU-AI-Act- und DSGVO-Ersteinschätzung für mich von Anfang in jede Analyse. Nicht als Feigenblatt, sondern als fester Bestandteil, bevor der erste Use Case umgesetzt wird.

    👉 Wie diese vier Schritte praktisch zusammenkommen

    Alle vier Schritte lassen sich in einem strukturierten Rahmen durchlaufen, ohne dass sich ein Geschäftsführer monatelang selbst einarbeiten muss. Genau das ist der Kern meiner CMA-Potenzialanalyse und der gerade neu entwickelten CMA-Prozessanalyse: Standortbestimmung, branchenspezifische Prüfung, Priorisierung und Compliance-Ersteinschätzung in einer Reihenfolge, die sich in der Praxis bewährt hat. Die Prozessanalyse ist übrigens der Maßanzug, mit dem die potenziell wichtigsten Prozesse im Unternehmen durchleuchtet und auf KI bezogen angewandt werden.

    Am Ende steht eine Roadmap mit priorisierten Anwendungsfällen und Quick-Wins, keine lose Ideensammlung. Erste Anwendungen lassen sich danach im Beta-Betrieb testen, nicht erst nach einem Jahr Planung. Details zum Ablauf finde ich auf meiner Seite zur CMA-Potenzialanalyse.

    Fazit: Es fehlt selten das Werkzeug

    Der Unterschied zwischen Betrieben, die aufholen, und Betrieben, die zurückfallen, liegt selten am fehlenden Werkzeug. Er liegt an der fehlenden Reihenfolge. Wer die vier Schritte in dieser Ordnung durchläuft, verlässt den Teufelskreis, bevor er sich festsetzt.

    Wenn Sie merken, dass einer dieser Schritte in Ihrem Betrieb noch fehlt, und Sie einmal in Ruhe durchsprechen möchten, wo genau: Ein Erstgespräch kostet Sie eine Stunde Ihrer Zeit und mir keine Verpflichtung Ihrerseits.

    Häufige Fragen

    Muss ich schon wissen, welche KI-Anwendung ich einführen will, bevor ich mit Ihnen spreche?

    Nein. Genau das ist Teil der Analyse. Die meisten Geschäftsführer kommen mit einem diffusen Gefühl, nicht mit einer fertigen Liste. Die Standortbestimmung und die branchenspezifische Prüfung sind der Ausgangspunkt, nicht die Vorbedingung.

    Wie lange dauert es, bis ich ein konkretes Ergebnis in der Hand habe?

    Die strukturierte Roadmap mit priorisierten Use Cases und Quick-Wins liegt innerhalb des ersten Monats vor. Erste Anwendungen lassen sich danach im Beta-Betrieb testen, in der Regel im ersten Quartal.

    Wird Compliance nach dem EU AI Act separat behandelt oder ist das Teil der Analyse?

    Die EU-AI-Act- und DSGVO-Ersteinschätzung ist fester Bestandteil der CMA-Potenzialanalyse, kein separates Zusatzangebot. Ich denke Compliance von Anfang an mit, nicht als nachträgliche Korrektur.

    Ist das ein Angebot nur für große Betriebe mit eigener IT-Abteilung?

    Nein. Die CMA-Potenzialanalyse und die CMA-Prozessanalyse richtet sich an inhabergeführte Mittelstandsbetriebe mit 20 bis 250 Mitarbeitenden, oft ohne eigene IT- oder KI-Fachabteilung. Genau für diese Größe ist das Framework gebaut.